Kinderbetreuung

12.03.2020

So finden Sie eine geeignete Babysitterin

Stehen Sie vor der schwierigen Wahl, einen geeigneten Babysitter zu finden, die Sie bei der täglichen Kinderbetreuung unterstützt? Fragen Sie sich, welche Eigenschaften und Qualifikationen ein Babysitter optimalerweise mitbringen sollte? Hier finden Sie drei wichtige Schritte, die Ihnen helfen werden, diese Fragen zu beantworten. 

Schritt 1: Achten Sie auf Referenzen

Oftmals weiß man nicht, wo man qualifizierte und vertrauenswürdige Informationen über den gewünschten Babysitter findet. Eine wichtige Grundlage stellen Referenzen und Bewertungen dar, die frühere Arbeitgeber oder die Familie und Bekannten des Babysitters ausstellen können. Diese Referenzen sind auf Helphoo im Profil des Babysitters sichtbar. Darüber hinaus ist auch ein Vorstellungsgespräch empfehlenswert, sodass Sie sich selbst ein Bild machen können. 

Schritt 2: Führen Sie ein Vorstellungsgespräch 

Ein erfahrener Babysitter beantwortet alle Ihr gestellten Fragen souverän und sachlich. Hier sind einige Beispiele aufgelistet, die Ihnen im Vorstellungsgespräch helfen können, den Babysitter besser einzuschätzen: 

  • Wie ist die bisherige Berufslaufbahn des Babysitters?
  • Welche Erfahrungen bringt sie mit? – Vielleicht hat sie ein Kind in einem ähnlichen Alter wie das Ihres Kindes betreut?
  • Welche Spielideen hat sie für Ihr Kind?
  • Welche schwierigen Situationen musst sie bisher bewältigen? Wie ist sie damit umgegangen? Kann sie sich selbst Fehler eingestehen? Wie reagierte sie beispielsweise auf Kritik von anderen Eltern?
  • Wie lange kann sie als Babysitter für Ihr Kind da sein? An welchen Tagen, zu welchen Uhrzeiten etc.?
  • Kann sie Erste Hilfe leisten, insbesondere bei Kleinkindern?
  • Welche Erfolge hat sie bei früheren Arbeitsplätzen erzielt?
  • Welche zusätzlichen Qualifikationen kann sie vorzuweisen? (z. B. Kurse)

Der Babysitter sollte darüber hinaus auch selbst Fragen stellen und etwaige Zweifel so schnell wie möglich klären. Im Vorstellungsgespräch ist es ebenfalls wichtig, über die finanziellen Erwartungen der Babysitterin zu sprechen. Ein erfahrener Babysitter weiß, welchen Stundenlohn sie – passend zu den Anforderungen der Eltern – verlangen kann. Unsichere Babysitterinnen setzen diesen eher zu niedrig an. Oftmals hängt der Lohn auch von Ihrem Wohnort ab: Babysitter in Großständen verlangt meist einen höheren Stundensatz. 

Oftmals stellt man sich auch die Frage, wie alt der Babysitter sein sollte. Älteren Betreuern wird meist mehr Erfahrung nachgesagt, doch auch jüngerer Babysitter können aufgrund einer Fachausbildung über geeignete Qualifikationen verfügen. Sollten Sie beispielsweise aufgrund von Zeitmangel eine Betreuung finden, die die gewünschten Qualifikationen nicht aufweist, sollten Sie im Rahmen einer Anpassungsphase herausfinden, ob die Person trotzdem infrage kommen kann. Sollten Sie während dem Gespräch das Gefühl erhalten, dass der Babysitter nicht zu Ihrer Familie passt, so lohnt es sich weiterzusuchen.

Schritt 3: Entscheiden Sie sich für eine Anpassungsphase 

Bevor Sie den Babysitter fest einstellen, empfiehlt sich eine Anpassungsphase von ein oder zwei Wochen, damit sich Ihr Kind und die Betreuerin besser kennenlernen können. Besonders die ersten Momente helfen Ihnen herauszufinden, wie gut der Babysitter mit Ihrem Kind umgeht und wie sich Ihr Kind dabei verhält und fühlt. Jedoch ist es wichtig, dass Sie des Babysitters Freiheiten geben und auch mal den Raum verlassen, sodass sich nicht zu sehr kontrolliert fühlt. Erfahrener Babysitter weißt, dass diese ersten Momente für die Eltern sehr emotional sind.
Daher sollten sie sensibel darauf reagieren und die Eltern hier bestmöglich unterstützen. Wenn Sie spüren, dass der Babysitter eine offene, kinderliebende Person ist, die gleichzeitig Grenzen setzen kann, dann haben Sie wohl eine geeignete Babysitterin gefunden und können diese fest einstellen.


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