Haushaltshilfe

26.09.2019

Beschäftigung einer Reinigungskraft

Die Einstellung einer Reinigungskraft ist eine großartige Möglichkeit, mehr Zeit im Alltag hinzuzugewinnen: Für Freizeitaktivitäten, die Familie oder für die Arbeit. Schließlich geht nicht jeder von uns gerne den Arbeiten im Haushalt nach, gleichzeitig soll das Zuhause immer sauber sein. Worauf Sie bei der Einstellung und Beschäftigung einer Reinigungskraft achten sollten, zeigt Ihnen dieser Text.

1. Verfügbarkeit der Reinigungskraft

Es empfiehlt sich, mit der Suche nach einer Reinigungskraft in Ihrer näheren Umgebung zu beginnen. So können Sie zum einen unnötige Fahrtkosten vermeiden und zum anderen sicherstellen, dass die Reinigungskraft auch kurzfristig einsetzbar ist. Dadurch können Sie die Arbeitszeiten flexibler an Ihre eigenen Pläne anpassen. Sobald Sie eine geeignete Reinigungskraft gefunden haben, sollten Sie mit Ihr besprechen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten sie konkret verfügbar sein kann.

2. Pflichten und Verdienst der Reinigungskraft

Klären Sie neben der Verfügbarkeit von Anfang an ab, welche Leistungen und Aufgaben die Reinigungskraft übernimmt und wie hoch dementsprechend die Kosten ausfallen. Beispielsweise sind nicht alle Reinigungskräfte bereit, Fenster zu reinigen, Wäsche zu waschen und zu bügeln oder können aufgrund von Allergien nicht in einem Zuhause mit Tieren arbeiten. Listen Sie alle durchzuführenden Arbeiten übersichtlich auf. Das hilft zum einen der Reinigungskraft, den Arbeitsumfang besser einzuschätzen und zum anderen Ihnen selbst zur Überprüfung der Leistung. Es empfiehlt sich, die Pflichten in zu reinigende Räume oder Gegenstände (wie Fußböden und Möbel) aufzuteilen. Sie sollten hinterfragen, woraus sich – neben den Leistungen – der Lohn der Reinigungskraft zusammensetzt: Nach der Quadratmeteranzahl der Wohnfläche oder nach den geleisteten Arbeitsstunden? Natürlich muss bei der Festlegung des Gehalts auch der Mindestlohn des jeweiligen Landes berücksichtigt werden. Setzen Sie das Gehalt nicht zu niedrig an, denn ein höherer Lohn kann auch eine höhere Motivation für die Reinigungskraft darstellen, ihre Arbeit gewissenhaft auszuführen. Eine qualifizierte Reinigungskraft mit viel Berufserfahrung verlangt in der Regel auch ein höheres Gehalt. Dies muss jedoch mit der Qualität der Arbeit einhergehen - bei besser bezahlten Personen ist es schwierig, zurückgelassenen Schmutz oder falsch verwendete Reinigungsmittel zu tolerieren. 

3. Geräte und Reinigungsmittel

In den meisten Fällen stellt der Auftraggeber Geräte und Reinigungsmittel zur Verfügung, aber es schadet nie zu fragen, ob die Leihkraft spezielle Reinigungsmittel einsetzt, die für bestimmte Oberflächen (z. B. Parkett oder Terrakotta) effektiver sind. In diesem Fall muss mit einem höheren Preis für den Service gerechnet werden. Während Ihrer Suche nach einer geeigneten Reinigungskraft sollten Sie auch darauf achten, wie gut sich die Person mit Reinigungsmitteln und Geräten auskennt.

4. Vertrauen

Viele fühlen sich bei dem Gedanken, einer fremden Person das eigene Haus zu überlassen, zunächst unwohl. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit stellt Vertrauen und Ehrlichkeit daher die wichtigste Basis dar. Aus diesem Grund sollten Sie Referenzen von früheren Arbeitgebern heranziehen und sich durch ein Vorstellungsgespräch selbst ein Bild von der Reinigungskraft machen. Auch ist es empfehlenswert, beim ersten Dienst der Reinigungskraft persönlich anwesend zu sein. So können Sie alle Aufgaben und mögliche Besonderheiten bei der Reinigung klären sowie abschätzen, wie viele Stunden die Reinigungskraft für ihre Arbeit benötigt. Es geht dabei nicht um Kontrolle, sondern vielmehr um die Einschätzung der Qualität der Arbeit. Hierbei hilft es auch, die von Ihnen erstelle Liste mit allen Aufgaben heranzuziehen.


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